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Rote Karte für Rechtsradikale??
Demokratie ist super! Warum haben wir eigentlich keine? Lizenzpresse
Weiden/Oberpfalz.
In der Weidener Lizenzzeitung "Der Neue Tag" konnte man heute einen Artikel mit der martialischen Schlagzeile "Rote Karte für Rechtsradikale" entdecken. Eine solche Dreistigkeit kann von uns natürlich nicht unbeantwortet bleiben. Wir haben uns daher einige Textpassagen aus diesem Machwerk herausgepickt und kurz kommentiert:
Weiden. (rg) Ein unerhörtes Ansinnen. Anfang 2005 versuchten junge Leute, den JuZ-Saal zu mieten: für ein "Nachwuchsband-Konzert", das sich - gerade noch rechtzeitig - als Rechtsrock-Festival entpuppte. Was hier "unerhört" sein soll, ist uns völlig schleierhaft. In einem Staat, in dem es angeblich so etwas wie "Meinungsfreiheit" gibt, dürfte es eigentlich kein Problem darstellen, wenn in einem Jugendzentrum Musikgruppen mit nationalen und sozialen Texten auftreten wollen. Wenn man bedenkt, welche Klientel sich sonst im sogenannten "JuZ" aufhält, dürfte jegliche weitere Diskussion überflüssig sein. Auch traten dort in der Vergangenheit schon mehrere Kapellen aus dem "antideutschen" Umfeld auf, siehe die Bands Speichelbroiss oder Dritte Wahl. Meinungsfreiheit scheint aber nur dann geboten zu sein, wenn die geäußerte Meinung frei von jeglicher Intelligenz ist. "Die Veranstaltung richtet sich an die demokratische Öffentlichkeit", betont Dietl. "Die vorgefertigte Meinung von Rechtsextremen werden wir damit nicht ändern." Sie sind folglich unerwünscht, sowohl bei der Ausstellung selbst als auch bei den begleitenden Aktionen. Sollten rechtsextreme Funktionäre dennoch kommen oder diskriminierende Aussagen fallen, "werden wir sofort von unserem Hausrecht Gebrauch machen". Wo wird festgelegt, wer zur "demokratischen Öffentlichkeit" gehört? In einer wirklichen Demokratie sollte eigentlich jede Meinung zugelassen werden, insbesondere bei solchen Veranstaltungen. Vor allem dann, wenn man im Vorfeld selbstbewusst behauptet, man müsse sich "dem Problem stellen". Anscheinend will man den Leser für dumm verkaufen. Warum will man denn nationale Aktivisten von der Veranstaltung ausschließen? In Wahrheit wissen diese Herren ganz genau, dass sie gegen unsere Argumente völlig machtlos sind, daher sollen wir garnicht erst die Möglichkeit bekommen, uns zu äußern. Dass sie selbst behaupten, die Meinung von sog. "Rechtsextremen" nicht ändern zu können, ist nicht verwunderlich, denn dazu bräuchte man die nötigen Argumente - kein Hausrecht. Zenger hat erst kürzlich in Amberg erlebt, dass ein führendes Mitglied des NPD-Kreisverbands Weiden - "verkleidet" mit "Nazis raus"-T-Shirt - verquere Argumente in eine öffentliche Diskussion warf. Den Inhalt der angeblich "verqueren" Argumente nennt man hier freilich nicht, es könnte ansonsten ja ein objektiver Artikel sein. "Der Neue Tag" und die gesamte Systempresse werden natürlich auch weiterhin mit allen Mitteln versuchen, eine objektive und wahrheitsgetreue Berichterstattung zu verhindern. Daher sind Fotos und Filme ja auch nur "autorisierten Personen" vorbehalten. Einen Bericht zur Veranstaltung in Amberg finden Sie ebenfalls auf unserer Seite unter dem Menüpunkt "Aktionen". Lassen Sie sich, liebe Besucher unserer Netzseite, nicht länger von diesen Leuten verarschen! Machen Sie sich ein eigenes Bild über uns, nur so ist eine wirklich freie Meinungsbildung möglich. Wir scheuen keine Diskussion mit den Vertretern dieses Lügen- und Heuchelvereins, denn wir sind im Recht - und das wissen die Initiatoren dieser Ausstellung ganz genau. Original Artikel aus "Der Neue Tag": Rote Karte für Rechtsradikale |