Besuch einer Podiumsdiskussion in Amberg
Veröffentlicht am 05. Oktober 2006  —  Der Neue Tag Amberg
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Anfang Oktober erfuhren wir, dass die SPD-Amberg zusammen mit dem DGB und weiteren Vertretern eine Podiumsdiskussion veranstalten würde. Als Thema hatten sich die hohen Herren folgenden Titel überlegt: "Rechtsradikalismus bei uns - Wie gehen wir damit um?"

An dieser "Diskussion" sollten folgende Personen teilnehmen:

Barbara Lanzinger (CSU-Kreisvorsitzende und ehem. Bundestagsabgeordnete)

Carolin Braun (SPD-Kreisrätin)

Ewald Zenger (Stadtjugendpfleger von Weiden/OPf.)

Helmut Bösl (IG-Metall)

Achmed Yüksel (türkisch-islamischen Kulturverein)

Nachdem wir gut getarnt mit "Gegen Nazis"-T-Shirt am Gewerkschaftshaus in Amberg eingetroffen waren, besetzten wir einen Tisch in der Mitte des Raumes. Die Stimmung unter dem Gutmenschentum war recht gut und die Atmosphäre gelöst - Was sollte denn auch schon passieren?
Der Raum füllte sich bis zum Veranstaltungsbeginn mit ca. 50-60 Personen. Meistens handelte es sich hierbei um Gewerkschafts- oder Parteimitglieder der vertretenen Parteien. Einige ließen auch ihre Kinder an dieser tollen Sache teilnehmen.

In Stunde eins stellten sich alle Menschen die am Podium Platz genommen hatten lang und breit vor, und äußerten hierbei ihre persönliche Meinung zum Umgang mit sogenannten "Nazis". Hervorzuheben sind hier die Aussagen von Ewald Zenger und Carolin Braun. Herr Zenger äußerte u.a. dass er mit "Braunen Säcken" keine 5 Minuten diskutieren würde, da diese meist verblendet und dumm seien. Carolin Braun, die aus dem Ort Dietfurt den Weg zur Veranstaltung gefunden hatte, sah dies völlig anders. Ihrer Meinung nach hat man die "Nazis" im Raum Dietfurt viel zu lange ignoriert - Sie sprach sich für eine offene Auseinandersetzung aus... (Zu diesem Zeitpunkt wusste sie allerdings noch nicht, dass diese eher früher als später noch stattfinden würde). Frau Lanzinger behauptete: "Rechtsradikale haben keine Lösungen für die Probleme von heute".
Einige der Anwesenden behaupteten dass man bereits von sogenannten "Rechtsextremen" verprügelt worden sei, oder glaubten, dass dies bereits "Alltag" sein soll. Eine durchaus interessante Aussage, da "rechte" Gewalttaten nur ca. 0,007% der Straftaten in der BRD ausmachen.

Insgesamt tat man sich sehr schwer einen gemeinsamen Nenner zu finden. Die erste Stunde hatte nur einen kurzen Höhepunkt: Ein Vertreter der NPD Neumarkt wollte einen Redebeitrag abgeben, wurde allerdings sofort mit lauten Zwischenrufen unterbrochen und von der Diskussionsleitung des Hauses verwiesen. Wie war das noch gleich mit der offenen Auseinandersetzung?? Hier wurde mal wieder gezeigt was die Pseudodemokraten wirklich von Freiheit Demokratie halten - Nämlich garnichts.

Die erste Wortmeldung aus dem Publikum kam dann auch gleich vom selbsternannten "Szene-Aussteiger" Jürgen R. Dieser behauptete dass er vor 20 Jahren Mitglied der "rechtsradikalen Szene" war und mit "Adolf Hitler-Buttons" durch die Straßen lief. Herr R. machte mit seinem höchst lächerlichen Auftritt klar, dass er zu keinem Zeitpunkt in seinem Leben der wirklichen nationalen und sozialen Opposition angehörte. Ein Licht ging ihm auf, als er einen "Job" fand und dort mit einem Jugoslawen (welcher wohl einen weiteren Deutschen arbeitlos machte) zusammenarbeitete. Er appellierte daran, die "Mitläufer" der Szene nicht einfach abzuschreiben, sondern mit ihnen zu reden und sie mit Argumenten zu überzeugen.

Was der gute Mann leider nicht wusste: Argumente sind gerade nicht lieferbar!! (Siehe das Verhalten vorher, beim versuchten Redebeitrag des NPD Mannes)

Die Wortmeldung war auf die Aussagen von Ewald Zenger bezogen. Dieser blieb allerdings bei seiner Meinung, dass man mit "Nazis" kein Wort wechseln dürfe.

Kurz darauf durften wir dann unseren ersten Redebeitrag bringen. Es ging die Frage an das ganze Podium, ob man sich denn nicht lächerlich mache, wenn von Bundesebene die "offene politische Auseinandersetzung" gefordert wird, man selbst aber nur durch Hausverweise antworten kann? Wie kann es sein dass Leute die den sogenannten "Volksparteien" zugerechnet werden, der nationalen und sozialen Opposition vorwerfen dass sie keine Antworten hätte? SIE, liebe CDU/CSU/SPDler sitzen in der Regierung! Warum lösen sie die Probleme denn nicht, wenn sie die vermeintlichen Lösungen haben? Wenn sie keine Lösungsvorschläge mehr haben, sollten sie anderen Platz machen, z.B. der NPD.

Daraufhin ging ein Schock durch den gesamten Raum, denn damit hatte man wohl nicht gerechnet. Die Diskussion wurde nun wirklich zu einer, zumindest für einen kurzen Zeitraum. Denn nun hatten sich Menschen mit wirklich anderer Meinung eingefunden. Zu unserer Überraschung wurden wir aber noch nicht aus dem Gebäude entfernt, was wohl an unserer guten "Tarnung" lag. Die nachfolgenden Aussagen konnte man sich schenken, denn auf unsere Anfrage wurde nicht eingegangen. Lieber lamentierte man weiter über das was man vorher schon mehrere Male gehört hatte.

Im zweiten Redebeitrag wünschten wir den Damen und Herren weiterhin viel Glück im Kampf gegen "Rechts", denn dieses würden sie brauchen, da mit ihrem Kasperltheater wohl kein Blumentopf mehr zu gewinnen sein wird. So lange man die politische Auseinandersetzung trotz angeblicher "Überlegenheit" nicht sucht, kann jeder klar denkende Mensch davon ausgehen, dass die Wahrheit genau auf der anderen Seite der Medallie liegt. Als wir uns als Vertreter der nationalen und sozialen Widerstandsbewegung zu erkennen gaben, folgte der Verweis aus der Räumlichkeit.

Ein Frau bilanzierte danach völlig richtig:
"Es ist uns nicht gelungen zu zeigen, dass wir mit Argumenten überzeugen können"

Wie wahr, wie wahr!
Und man muss auch davon ausgehen, dass euch dies in Zukunft nicht gelingen wird, denn die Wahrheit steht auf unserer Seite!
Für uns war dieser Tag ein Sieg auf ganzer Linie, die selbsternannten "Demokraten" zeigten mal wieder, dass sie gegen nationale und soziale Aktivisten völlig hilflos sind.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Veranstaltungen dieser Art!


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