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Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" muss mit massivem Polizeiaufgebot "geschützt" werden
Veröffentlicht am 21. Oktober 2006
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Weiden/Oberpfalz.
Eine absolute Peinlichkeit stellte die gestrige Auftaktveranstaltung zur Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" dar. Die Angst der "pseudodemokratischen" Veranstalter, wahrheitsgetreue Meinungen und Argumente könnten beim Eröffnungsvortrag geäußert werden, muss mittlerweile ungeahnte Höhen erreicht haben. So wurde von der Veranstaltungsleitung ein Polizeiaufgebot angefordert, um Aktivisten aus dem sozialen und nationalen Lager den Zutritt zu verwehren. Mehrere Einsatzwägen der Staatsmacht umkreisten das Gebäude, während vor und in der Max-Reger-Halle Zivil- und Streifenpolizei Stellung bezog. Der Großteil der ca. 80-90 Besucher bestand aus Jugendlichen, die sich allerdings ohnehin bereits in gewissen "Krabbelgruppen" gegen die sog. "Rechten" engagieren. Weiterhin waren Vertreter der Kirche, der etablierten Parteien, Gewerkschaftler und natürlich nicht zuletzt die Lizenzmedien von OTV und des "Neuen Tages", anwesend. Man kann also davon ausgehen, dass der Zeitungsartikel für Samstag, wohl leider wieder nicht 100% Wahrheit enthalten wird. Die Tendenz dürfte wohl genau auf die andere Seite der Skala zeigen. Aus der sog. "Normalbevölkerung", fanden sich übrigens nur sehr wenige Interessenten ein. Das Volk hatte wohl etwas besseres zu tun, als sich das Gejammere von Leuten anzuhören, die einem Tag für Tag das Geld aus der Tasche ziehen oder z.B. einen "Verzicht auf Urlaub" fordern.
All die polizeilichen Repressalien konnten selbstverständlich nicht verhindern, dass uns ein detaillierter Veranstaltungsbericht weitergereicht wurde. Von wem? Das bleibt an dieser Stelle unser kleines Geheimnis. Was in diesem Vortrag geäußert wurde, muss bei jedem selbst denkenden Menschen einen Lachanfall hervorrufen. Hier einige Auszüge: • Die Netzseite "Rechtes Regensburg" wurde den Besuchern als nationale Homepage präsentiert. Schon hier erkennt man die geistige Umnachtung der Initiatoren. Bei dieser Seite handelt es sich um eine "ANTI-Nationale"-Seite, welche mit der unserer Bewegung nicht das geringste zu tun hat... • Kollege Dietl merkte am Ende der Veranstaltung an, dass er sehr froh darüber sei, dass sich Polizei und weitere Personen am Eingang der Halle postiert hatten, da anscheinend eine Person von der NPD versucht hatte, sich während des Vortrages ins Publikum zu setzen. Ihm wurde der Zutritt in die Halle untersagt. Warum dieser Mensch nicht teilnehmen durfte, blieb selbstverständlich unbeantwortet. Er behauptete außerdem, der Aktivist hätte ihm mit folgendem Satz bedroht: "Wir werden uns unter schlechteren Umständen wiedersehen." Korrekt ist allerdings folgende Aussage: "Man wird sich unter anderen Umständen wiedersehen." Dann nämlich, wenn wir in unserem Land wieder eine wirkliche Volksherrschaft haben. • DGB-Mann Dietl äußerte außerdem, seine Kollegen aus dem "Rechercheteam" hätten soeben einen Artikel gefunden, welcher vor drei Tagen in der Tageszeitung veröffentlicht, und auf unserer Netzseite kommentiert wurde. Dietl und Co. bemerkten zudem, dass dieser Text nicht aus einer "Bierlaune" heraus geschrieben wurde, sondern von wirklich intelligenten Leuten, die wissen was sie tun! Der Artikel unserer Seite (siehe eine Meldung weiter unten) wurde sogar in Auszügen vorgelesen! Hier bedanken wir uns für die kostenlose Werbung. Die Widerlegung unserer Anworten blieb freilich aus... Wieder ein Beweis dafür, dass wir so falsch nicht liegen können.• Weiterhin wurde zu Protokoll gegeben, dass sich die Straftaten der "rechtsextremen Szene" in Deutschland 2005 vor allem im Bereich der Körperverletzung um ca. 20% erhöht hätten und das dies sehr, sehr schlimm sei... Auch bei dieser Aussage hofft man anscheinend darauf, dass man im Publikum nur brave Schäfchen findet, die eine solche Äußerung ohne Nachfrage akzeptieren... Selbstständig denkenden Menschen empfehlen wir den Besuch der Netzseite des Statistischen Bundesamtes oder des BKA. Um zu beweisen, dass wir auch an einer besseren Bildungs- und Schulpolitik arbeiten werden, haben wir anschauliches Bildmaterial vorbereitet. Folgende Grafik ist an das "Rechercheteam" gerichtet, eine Art Nachhilfe zum Thema "Gewalt in Deutschland": ![]() Die Veranstalter zeigten bei dieser Veranstaltung wieder sehr deutlich auf, was ihnen wirklich an ihrer "Demokratie" liegt... Auf Plakaten war zu lesen: "Der Kampf gegen die Dummheit hat gerade erst begonnen" Ein wirklich ehrenhaftes Unterfangen, welchem wir uns nur anschließen können. Artikel 20 [Staatsstrukturprinzipien; Widerstandsrecht] (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt. (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden. (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist. Auf dieses Recht werden wir uns auch in Zukunft berufen. |