Aufwachen Herr Zenger!
Veröffentlicht am 05. Februar 2009
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Weiden/Oberpfalz. Bezugnehmend auf eine Demonstration Freier Kräfte in Weiden sagte Ewald Zenger im Magazin des Senders OTV, dass es eine "rechte Szene" in Weiden nicht gäbe. Grund genug für die Unsichtbaren, hier eine kurze Stellungnahme zu dieser erbärmlichen Gestalt abzugeben. Zenger spricht - sichtlich ermüdet von "Einzelpersonen" und einer sogenannten "One-Man-Show". Er erwähnt außerdem das Wahlergebnis des NPD-Kandidaten, welches sicherlich rein zufällig und durch die Bedienung des Handy's zustande kam - zumindest in Ewalds vernebeltem Fantasie-Universum.

Man muss Zenger aber auch hier in Schutz nehmen - Recherche wäre ja so etwas ähnliches wie Arbeit - und diese verrichtet er alles andere als gern. Ab und zu wird Herr Zenger im Büro aber doch geweckt - Immer dann wenn es darum geht, Kommentare zur nicht existenten "rechten Szene" in Weiden abzugeben. Da sich die etablierte Politik standardisiert auf nichtssagendes Gebrabbel geeinigt hat, muss die Zeitung für spezielle Büttenreden der Doofheit auf Pappnasen-Ewald zurückgreifen. Da beim Stadtjugendpfleger keine Leistungssteigerung zu erwarten ist, eine durchaus einleuchtende Strategie der Pressevertreter. Die Masche funktioniert also nicht nur zu Fasching.

Nach den längeren zenger'schen Schlafphasen, kann man natürlich schon mal das Zeitgefühl verlieren und vergessen, wie verhältnismäßig häufig man diese, inhaltlich auf Dschungelcamp-Niveau befindlichen Aussagen doch tätigen muss.

Während die im OTV gepiepte "Einzelperson" und die vielen Aktivisten des WW in der Weidener Jugendszene mittlerweile Kultstatus erreicht haben, dürfte vom völlig untätigen Stadtjugendpfleger noch kein Mensch jüngeren Alters jemals etwas gehört haben. Würde es in Weiden keine höchst-aktive nationale Szene geben könnte Kamerad Zenger seine "extrem aufregenden" Arbeitstage im Büro komplett durchschlafen. Die Arbeit des WW wird hier in Zukunft mit dem Projekt "Radio FSN" nochmals verstärkt werden, wodurch wir längere Schlafphasen auch in Zukunft unmöglich machen werden.

Die Folge wird wahrscheinlich sein, dass der Stadtjugendpfleger mit "Burn-Out-Syndrom" in die Rente geschickt wird.

Wir müssen uns aber ehrlich eingestehen - Was wäre ein Weiden ohne Ewald? Die dann nicht mehr stattfindenden dümmlichen Kommentare in Zeitung und Fernsehen würden eine Unterhaltungslücke hinterlassen, welche wir sicherlich schwer vermissen würden.

Da uns das Wohl der Jugendlichen in Weiden aber sehr am Herzen liegt, werden wir für die gute Sache auf Onkel Ewald verzichten müssen. Spätestens dann, wenn die angebliche "One-Man-Show" und seine Mannschaft die frei gewordenen Stellen im Sozialbereich besetzt werden wir zeigen, wie Jugendarbeit tatsächlich auszusehen hat.
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