Gedenken an Bombenopfer von Dresden
Veröffentlicht am 01. März 2009
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Weiden/Dresden. Am 13. und 14. Februar 1945 flogen die Alliierten ihre schwersten, zerstörungswütigsten und wohl auch den menschenverachtensten Angriff auf das deutsche Reich. In Zwei Angriffswellen verwandelten sie die einst so schöne Stadt Dresden in einen glühenden Feuerteppich. Dabei wussten die Befehlshaber sehr wohl, dass in der Stadt weder Industrie noch führende Köpfe der "blutsaufenden Nazis" vorzufinden waren, aber was sie wussten ist, dass hunderttausende Flüchtlinge aus Ostpreußen, Schlesien und Pommern in Dresden vor den roten Scharen aus dem Osten flüchteten und in Dresden Schutz suchten. Um diesen Massenmord nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, sind dieses Jahr über 7.000 Menschen, die sich die Wahrheit über dieses Massaker nicht verdrängen oder verfälschen lassen, auf die Straße gegangen. Aus ganz Europa versammelten sich freie Kräfte, mutige Bürger und Augenzeugen um den Opfern eine Stimme zu geben. So beteiligte sich auch der Widerstand Weiden an dem Trauermarsch durch die Dresdner Innenstadt.
Der Sammelort war dieses Jahr der Dresdner Hauptbahnhof. Der Zug rollte an, kam zum stehen und die Türen öffneten sich. Es eilte gleich ein Trupp von gepanzerten Polizisten herbei und nahmen einen in Empfang. Sie geleiteten uns zum Treffpunkt, der vor dem Hauptbahnhof lag. Wie üblich wurde man durchsucht, aber auch das konnte einem das Gefühl nicht mehr nehmen, heute Teil von etwas Großem zu sein. Eisige Kälte und ein scharfer Wind pfiff einem ins Gesicht. Dennoch waren so viele Menschen gekommen, dass man die Massen nicht überblicken konnte. Alles stand dicht an dicht gedrängt, was zumindest einen kleinen Schutz vor dem bissigen Wind bot. Auf einem Lkw hielten Funktionäre der NPD Ansprachen, darunter auch Holger Apfel. Ihre Reden wurden aufmerksam verfolgt und mit viel Beifall gekrönt. Eine Handvoll Antifanten hatte sich an der Polizei vorbei geschmuggelt und plärrten ihre Stumpfsinnige "Nazis raus" Parole, welche aber mit einem grollenden "Dumm, Dümmer, Antifa" aus tausenden Kehlen beantwortet wurde. Nach einer guten Stunde der Organisationsarbeit ging es auch schon los. In 6-er Reihen mit Fahnen und Transparenten ausgestattet marschierten die ersten los. Es dauerte ca. eine halben Stunde bis auch wir uns in Bewegung setzen konnten. Man konnte während des ganzen Trauermarsches weder einen Anfang noch ein Ende des Menschenzuges sehen. Von der Aggressivität, die uns die links verseuchten Zeitungen immer ankreiden wollen, war nichts zu spüren oder gar zu sehen. Geordnet und diszipliniert marschierten wir, auch die Tugend der Höflichkeit hatten wir gewahrt und behinderten die Passanten nicht bei ihren Einkäufen, sondern ließen sie freundlich passieren.
Es kam zu keinerlei Zwischenfällen, da die Polizei die linken Spinner vorher schon weiträumig weggesperrt hatte. Insgesamt 4 Passanten standen mit Trillerpfeifen am Straßenrand und beschimpften uns. Das ließ uns aber alle kalt, denn viele Bürger winkten oder zeigten uns den erhobenen Daumen, was uns wiederrum in unserer Sache bestärkte.
Der Trauermarsch hatte insgesamt eine Länge von 3,7 km, laut Polizei und Presse versammelten sich 6.000 Menschen, aber das Gefühl sagte, es waren weit über 7.000 waren, die den schrecklichen Bombenterror der Alliierten nicht vergessen wollen. Die Presse sprach im Nachhinein von dem größten "Nazi-Aufmarsch" nach 1945. Es war ein Zeichen, dass wir nicht aussterben, dass immer mehr Menschen die Lügen und das kranke System satt haben.

In diesem Sinne, bis zum nächsten Jahr, zum Gedenken des Massenmordes in Dresden 1945
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