Neues von der Ausstellung - Ewald Zenger und Pöbelanhang werden zum Duschen geschickt!
Veröffentlicht am 11. November 2006  —  Der Neue Tag
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Lizenzpresse
Weiden/Oberpfalz. Weiden/Oberpfalz. Wer die heutige Ausgabe des "Neuen Tages" aufmerksam studiert hat, stößt ohne Zweifel auf den Artikel "20 Rechtsradikale stören Referat". Die Abteilung "Wir stellen uns dem Problem", in Form von Ewald Zenger, Christian Dietl und Bruder Jakob vom "Ich halte auch die andere Backe hin"-Seminar, hatten zum Vortrag über "Rechtsrock" geladen. Wie zu erwarten war, hatte man sich auch diesmal massiv mit Polizeikräften eingedeckt, da sonst ja unter Umständen kritische Fragen oder noch kritischere Antworten zum Besten gegeben werden könnten. Die Polizei bewies mal wieder, dass sie sich für keinen Schwachsinn zu schade ist, denn anstatt Jagd auf Kinderschänder, Drogendealer oder Gewalttäter mit Migrationshintergrund zu machen, drehte man lieber mit mehreren Einsatzwägen seine Runden um die Max-Reger-Halle in Weiden. Im Eingangsbereich hatte man selbsternanntes "geschultes" Personal aufgebaut, um dann wirklich ganz auf Nummer sicher zu gehen.

Der kritische Mensch müsste sich fragen: Warum das alles? Sind doch nur dumme Jungs, die "Pappnasen" (lt. Herrn Zenger) vom Widerstand Weiden... Warum diskutiert man die nicht in Grund und Boden?

Ja mit der Diskussion haben es ja unsere Herren Aussteller ja nicht so besonders... Auch Ewald Zenger merkte an, dass er gegen einen geschulten "Nazi" in einer Debatte keine Chance hätte, da diese "so viele Lügen kennen - die könne man unmöglich alle entlarven."

Welche Lügen das sein sollen, blieb leider das Geheimnis vom guten Ewald. Wir hoffen dass uns eines Tages ein eBrief von Herrn Zenger ins Postfach flattert, in dem all unsere angeblichen Unwahrheiten dann widerlegt werden. Sollte das passieren, liebe Leser, dann werden wir diesen ohne Umschweife hier veröffentlichen.

Doch weiter im Text:
Nicht weniger als 20 Rechte stehen auf, entrollen eine NPD-Fahne, recken Fäuste in die Höhe. Und skandieren immer wieder lautstark "Frei, sozial und national".
Fast richtig, liebe Redaktion. Es wurde natürlich keine Fahne, sondern ein 3x1 m großes Banner entrollt, welches wir hier nochmals kurz zeigen möchten (für alle die es nicht "live" sehen konnten):


Antifaschisten beschimpfen die Störer. Einer greift sich einen Stuhl, lässt sich nur mit Mühe vom Angriff auf die Rechten abhalten. Die rücken ab. Punks hinterher. Vor dem Ausgang geht Bruder Jürgen Heiß vom Augustinerseminar dazwischen, beruhigt die Gemüter. Dann sind die Unruhestifter endgültig verschwunden.
Man sieht hier mal wieder sehr deutlich, welche "schlagenden Argumente" die Jungs und Mädels von der Pöbelfront aufzubieten hatten, dies muss wohl auch "Der neue Tag" eingestehen. Gewalt ist bekanntlicherweise die Sprache der Dummen...

"Wenn sie ihr Gift nicht verspritzen können, verbreiten sie halt Angst und Schrecken"
Angst und Schrecken haben wir an diesem Abend sicherlich nicht verbreitet, da von uns weder Menschen bedroht, noch irgendjemand in seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt wurde. Da Sie, liebe Herren Dietl und Co., weiterhin eine wirkliche politische Auseinandersetzung mit uns scheuen, wie der Teufel das Weihwasser, müssen wir leider auf andere Mittel zurückgreifen.

Zwei Besucher erhoben sich, um provokant nachzuhaken ("Warum hören wir hier keine aktuellen Lieder über Massenarbeitslosigkeit oder sozialen Zerfall?").
Diese (kritische) Frage blieb leider unbeantwortet, lieber antwortete man mit dem üblichen Prozedere. Keine Antwort, dafür Hausverweis.

Kein Wunder: Laut Polizei, die einige "Personenüberprüfungen" vornimmt, stammen die NPD-Leute nicht aus dem hiesigen Bereich, sondern aus Mittel- und Oberfranken.
Tja warum haben wir uns wohl ein wenig "Verstärkung" aus benachbarten Verbänden geholt? Ganz einfach: Die Leute aus Weiden sind größtenteils bekannt und wären dank unserer Freunde und Helfer nicht ins Veranstaltungsgebäude gekommen. Trotzdem schafften es auch viele Aktivisten aus unserem Bereich, den "antifaschistischen Schutzwall" in grün zu überwinden.

Dass die Gesetzeshüter die Störenfriede später nicht erkennungsdienstlich behandeln, stößt Dietl sauer auf. Wie Polizeisprecher Werner Stopfer erklärt, fehlte dazu der Anlass: "Die Personen haben sich nicht widersetzt, als ihnen das Hausverbot ausgesprochen wurde. Eine Straftat war nicht erkennbar."
Da hat der Herr Stopfer tatsächlich recht, wir verhielten uns wie immer absolut gesetzeskonform. Wenn der Herr Dietl unbedingt Leute erkennungsdienstlich behandeln lassen will, dann sollte er bei seinem nach Alkohol und verschiedenen Körperflüssigkeiten riechenden Punkgefolge anfangen, denn die waren es, welche mit Stühlen bewaffnet, auf friedliche Menschen losgehen wollten.

Damit haben die antifaschistischen Systemlemminge wieder einmal bewiesen, dass vom revolutionären Kampfgeist vergangener Tage nicht mehr viel übrig geblieben ist, und sie nur noch der Wurmfortsatz eines sowieso morschem Gebildes sind. Die Gutmenschen konnten eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass sie unseren Argumenten nicht gewachsen sind. Unsere moralische und geistige Überlegenheit war für jeden der anwesenden "Normalbürger" klar ersichtlich.

Der wahre Widerstand ist Frei, Sozial und National!

Es wird in Kürze unter dem Menüpunkt "Aktionen" noch einen sehr ausführlichen Bericht über den genauen Ablauf dieser Veranstaltung geben, in welchem die vielen lustigen Ereignisse, welche hier leider nicht alle erwähnt werden konnten, ihren Platz finden werden.


Original Artikel aus "Der Neue Tag": 20 Rechtsradikale stören Referat
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