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Günther Kursawe: Kulturkampf jetzt!
Veröffentlicht am 08. Januar 2007
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Der "Widerstand Weiden" liebt die Auseinandersetzung, Streitgespräche, Widersprüche, Gegensätze, Spannungen und Unruhen. Sie sind eine Herausforderung und machen das Leben aufregend und reizvoll. Weil sie Fragen aufwerfen und Staub aufwirbeln. Gewalttaten lehnt der "Widerstand Weiden" strikt ab.
So kam am 5. Januar 2007 die Reaktion des Tages von Uli Piehler, uli.piehler@zeitung.org. Ihm scheint die neu gegründete Gruppe "Widerstand Weiden", ein Stachel in seinem Fleisch zu sein, weil sich die Gruppe auf den Weltnetzseiten als Vereinigung national und sozial denkender Bürger aus Weiden und Umgebung ausgibt. Uli Piehler, Matthias Adrian und Ewald Zenger suchen nach einem Feindbild, um sich eine Daseinsberechtigung zu schaffen, um ihr Selbstwertgefühl und ihre eigene Bedeutung zu steigern. Sie werden nicht verhindern können, daß "ein junges und sich doch als uralt erkennendes Lebensgefühl nach Gestaltung drängt, eine Weltanschauung geboren wird und willensstark beginnt mit alten Formen, Gebräuchen und überkommendem Gehalt sich auseinanderzusetzen." (Alfred Rosenberg, "Der Mythos des 20. Jahrhunderts", München 1935, Seite 23.) Politische Aktivitäten beschränken sich nicht nur auf Parteipolitik. Jedes Handeln oder Nicht-Handeln innerhalb einer Gemeinschaft hat politische Auswirkungen. Der "Widerstand Weiden" tritt für einen nationalen und sozialen Kulturkampf ein. Günther Kursawe |